Armenien hat am 23. und 24. April 2026 den 111. Jahrestag der Massaker von 1915 mit verschiedenen Veranstaltungen in Jerewan begangen. Diese Ereignisse zogen Tausende von Teilnehmern an, die zusammenkamen, um der Opfer zu gedenken und das Bewusstsein für die Geschichte des armenischen Genozids zu schärfen.
Die Gedenkveranstaltungen umfassten Märsche durch die Straßen von Jerewan, Kranzniederlegungen an Denkmälern und emotionale Ansprachen von politischen Führern und Überlebenden. Die Teilnehmer trugen oft Plakate und Fahnen, die an den Genozid erinnerten, und forderten internationale Anerkennung und Gerechtigkeit für die Verbrechen, die vor über einem Jahrhundert begangen wurden.
Die Armenier betonen die Wichtigkeit, diese Geschichte nicht zu vergessen, und fordern weiterhin, dass die internationale Gemeinschaft die Massaker als Genozid anerkennt. In den letzten Jahren hat das Thema zunehmend an Bedeutung gewonnen, besonders in Anbetracht der geopolitischen Spannungen in der Region.
Quellen: Euronews