Nicolas Feraud, Bürgermeister des Schweizer Skiorts Crans-Montana, hat erklärt, nichts von sechs Jahre ausstehenden Sicherheitskontrollen in der Bar gewusst zu haben, in der am Neujahrstag ein verheerendes Feuer ausbrach. Bei der Tragödie kamen 41 Menschen ums Leben.
Strafrechtliche Ermittlungen laufen
Wie internationale Medien berichten, stehen neun Personen, darunter Feraud selbst, unter strafrechtlicher Untersuchung. Die Staatsanwaltschaft prüft, ob Pflichtversäumnisse zu der Katastrophe beigetragen haben. Der Brand im „Le Loft“ war einer der tödlichsten in der jüngeren Schweizer Geschichte.
Sicherheitslücken im Fokus
Erste Untersuchungen hatten ergeben, dass Fluchtwege blockiert und Brandschutzvorkehrungen mangelhaft waren. Die letzte offizielle Sicherheitskontrolle datierte aus dem Jahr 2016. Der Vorfall hat eine Debatte über Sicherheitsstandards in Schweizer Tourismusorten ausgelöst.
Quellen: France 24 – World, France 24 – Europe