Der Schweizer Eishockey-Nationaltrainer Patrick Fischer hat ein ungewöhnliches Geständnis abgelegt: Wie mehrere Medien berichten, reiste er 2022 mit einem gefälschten Corona-Impfzertifikat zu den Olympischen Spielen nach Peking. Der 51-Jährige gab an, sich damals in einer persönlichen Notlage befunden zu haben.
Team wusste Bescheid – Schweigen bis heute
Laut Berichten wussten Teammitglieder und Verantwortliche von dem Betrug, hielten jedoch bis jetzt dicht. Fischer formte aus dem Schweizer Team eine Weltklasse-Mannschaft, was den Vorfall besonders brisant macht. Die Olympischen Spiele 2022 fanden unter strengen Corona-Auflagen statt, ungeimpfte Athleten und Betreuer benötigten Sondergenehmigungen.
Späte Aufklärung
Warum Fischer das Geständnis erst Jahre später macht, bleibt unklar. Der Schweizer Eishockeyverband äußerte sich bisher nicht zu den Vorwürfen. Der Vorfall wirft Fragen nach den damaligen Kontrollmechanismen und der Verantwortung von Führungspersonen im Sport auf.
Quellen: Welt Online, FAZ Online