Nach den Festnahmen von 37 Serben während der Feierlichkeiten zum St. Vitus-Tag in Kosovo hat der Ombudsmann des Landes eine Untersuchung eingeleitet. Die Festnahmen fanden statt, als die Teilnehmer der Zeremonie in der Stadt Gracanica, einem traditionellen serbischen Ort, zusammenkamen. Berichten zufolge gab es Beschwerden über Misshandlungen seitens der Polizei, die die Festnahmen durchführte.
Die Ombudsperson hat sich verpflichtet, die Vorwürfe ernsthaft zu prüfen und die Umstände der Festnahmen zu klären. Die Festnahmen und die damit verbundenen Vorwürfe werfen ein Licht auf die Spannungen zwischen der serbischen und der albanischen Bevölkerung im Kosovo, die seit dem Kosovo-Krieg von 1998 bis 1999 bestehen. Diese Vorfälle könnten die bereits angespannten Beziehungen weiter belasten und die Diskussion über die Rechte der serbischen Minderheit in Kosovo neu entfachen.
Die serbische Regierung hat sich ebenfalls besorgt über die Ereignisse geäußert und fordert eine umfassende Untersuchung der Vorfälle. Es bleibt abzuwarten, welche Auswirkungen diese Ereignisse auf die politische Landschaft in der Region haben werden.
Quellen: Balkan Insight