Frankreich und Großbritannien haben am Donnerstag einen bedeutenden neuen Pakt unterzeichnet, um die illegalen Überfahrten über den Ärmelkanal zu reduzieren. Die Innenminister beider Länder trafen sich nahe der nordfranzösischen Stadt Dunkirk, um die Einzelheiten des Abkommens zu besprechen, das darauf abzielt, die Sicherheitsmaßnahmen und Grenzkontrollen zu verbessern.
Der Pakt sieht vor, dass Großbritannien bis zu 760 Millionen Pfund bereitstellt, um die notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung der Migrantenströme zu finanzieren. Ein Teil der Gelder wird nur ausgezahlt, wenn die Maßnahmen erfolgreich sind. Diese Vereinbarung kommt in einer Zeit, in der die Zahl der Migranten, die versuchen, den Kanal zu überqueren, stark angestiegen ist.
Die britische Innenministerin und ihr französischer Kollege betonten die Notwendigkeit, gemeinsam zu handeln, um die Sicherheit beider Länder zu gewährleisten. Dies ist der zweite Versuch in kurzer Zeit, die Probleme an dieser stark frequentierten Wasserstraße anzugehen, die als eine der gefährlichsten Routen für Migranten gilt.
Quellen: BBC News, Euronews