Die Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten haben beim Gipfeltreffen im französischen Évian entschieden, die Sanktionen gegen Russland zu verschärfen. Die neuen Maßnahmen richten sich vor allem gegen den Öl- und Gassektor, um den Druck auf Moskau zu erhöhen und einen Anreiz für Verhandlungen zur Beendigung des Ukrainekriegs zu schaffen.
Kanzler Friedrich Merz bezeichnete den Gipfel als „Tag der Hoffnung“ und betonte, dass dies der erste echte Fortschritt in Richtung Frieden sein könnte. Die G7-Staaten haben auch Militärhilfe für die Ukraine angekündigt, um deren Verteidigungsfähigkeiten zu stärken.
Die Entscheidung folgt auf eine Reihe von Besorgnissen über die anhaltenden Aggressionen Russlands in der Ukraine und die damit verbundenen humanitären Krisen. Die G7-Staaten hoffen, durch die neuen Sanktionen und die Unterstützung der Ukraine den Konflikt zu deeskalieren und eine friedliche Lösung zu fördern.
Quellen: FAZ Online, Spiegel Online, Welt Online, ZEIT Online