Lettland fordert langfristige Lösungen für die Luftverteidigung

In einer aktuellen Pressekonferenz haben der lettische Präsident Edgars Rinkēvičs und Premierminister Andris Kulbergs den Einsatz von NATO-Jets zur Abwehr von Drohnen als unzureichend kritisiert. Dieser Einsatz fand kürzlich in Lettland statt, als erstmals ausländische Drohnen in den lettischen Luftraum eindrangen.

Die beiden Staatsoberhäupter erklärten, dass die Abhängigkeit von NATO-Kampfjets nicht die langfristige Sicherheit Lettlands gewährleisten könne. Vielmehr sei es entscheidend, die nationalen Luftverteidigungsfähigkeiten auszubauen. Dies sei besonders wichtig in Anbetracht der geopolitischen Spannungen in der Region und der zunehmenden Bedrohungen durch unbemannte Luftfahrzeuge.

Rinkēvičs und Kulbergs forderten daher verstärkte Anstrengungen zur Entwicklung eigener Technologien und Systeme, um die nationale Sicherheit zu gewährleisten. Die lettische Regierung plant bereits, in den kommenden Monaten entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, um die Verteidigungsressourcen zu verbessern.

Quellen: LSM.lv English (Lettland)