Lettland reagiert auf Drohnenangriffe mit Forderung nach NATO-Luftverteidigung

Am 21. Mai 2026 haben die Präsidenten Lettlands, Estlands und Litauens eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht, in der sie die NATO auffordern, ihre Luftüberwachungsmission zu einer Luftverteidigungsmission auszubauen. Diese Forderung erfolgt im Kontext wiederholter Drohnenvorfälle im lettischen Luftraum sowie einer aggressiven russischen Desinformationskampagne.

Die Situation hat sich verschärft, nachdem am Montag die russischen Geheimdienste Lettland ohne Beweise beschuldigten, die Ukraine bei Angriffen auf russische Ziele mit Drohnen zu unterstützen. Diese Behauptungen sind Teil einer breiteren Strategie Moskaus, die baltischen Staaten unter Druck zu setzen, insbesondere in der aktuellen geopolitischen Lage im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt.

Die lettische Regierung sieht sich daher gezwungen, ihre Verteidigungsstrategien zu überdenken und die internationale Gemeinschaft um Unterstützung zu bitten. Die baltischen Präsidenten betonen, dass eine verstärkte NATO-Präsenz und eine klar definierte Luftverteidigungsstrategie notwendig sind, um die Sicherheit der Region zu gewährleisten.

Quellen: LSM.lv, France 24