Frøya Skjold Sjursæther, die jüngste Abgeordnete Norwegens, hat die Regierung aufgefordert, ihre Lobbyarbeit für die Ölindustrie in der Arktis zu überdenken. In einer eindringlichen Rede an die EU warnte Sjursæther davor, den Versprechungen der norwegischen Regierung Glauben zu schenken, die sich für die Fortführung fossiler Brennstoffe einsetzen.
„Wir horten unseren Reichtum in unserem riesigen Staatsfonds, während wir PR-Kampagnen starten, um die Abhängigkeit der EU von fossilen Brennstoffen zu vertiefen“, kritisierte sie. Stattdessen sollte Norwegen die Milliarden, die es aus den Kriegsgewinnen erzielt hat, für humanitäre Hilfe in der Ukraine verwenden.
Diese Äußerungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die norwegische Regierung unter Druck steht, ihre Umweltpolitik zu überdenken, während der Klimawandel immer drängender wird. Sjursæthers Forderung spiegelt die wachsenden Bedenken innerhalb der norwegischen Gesellschaft wider, die eine nachhaltigere und verantwortungsvollere Nutzung von Ressourcen fordert.
Quellen: EUobserver