Papst Leo XIV. beginnt historische Algerien-Reise mit Friedensappell

Papst Leo XIV. hat am Montag eine historische Reise nach Algerien angetreten – seinen ersten Besuch auf dem afrikanischen Kontinent seit Amtsantritt. Gleich zu Beginn seiner Reise rief der Pontifex zu Frieden und Versöhnung auf. In einer Rede gedachte er besonders der Opfer des algerischen Unabhängigkeitskriegs gegen Frankreich (1954-1962).

Aufruf zur Vergebung

‚Möge der Friede in allen Nationen siegen‘, sagte Leo XIV. laut France 24. Der Papst betonte die Bedeutung von Vergebung und Dialog. Seine Reise steht im Schatten des eskalierenden US-iranischen Konflikts und der jüngsten Angriffe von US-Präsident Trump gegen seine Person.

Symbolträchtiger Besuch

Der Algerien-Besuch gilt als hochsymbolisch, da das Land eine mehrheitlich muslimische Bevölkerung hat. Der Vatikan hofft, mit der Reise den interreligiösen Dialog zu stärken. Beobachter werten den Friedensappell des Papstes auch als indirekte Kritik an der aktuellen internationalen Politik mehrerer Großmächte.

Quellen: France 24