In Barcelona fand am Samstag eine wichtige Zusammenkunft linker Staats- und Regierungschefs statt, geleitet von Spaniens Premierminister Pedro Sánchez. Ziel des Treffens war es, eine gemeinsame Strategie gegen den aufkommenden Rechtsextremismus zu entwickeln. Sánchez, der sich als Kritiker von Donald Trump und der US-israelischen Politik im Iran positioniert hat, rief zur Einheit und zum friedlichen Zusammenleben auf.
Er äußerte sich optimistisch über die Abnahme des Einflusses der Rechten in Europa, während zeitgleich in Mailand eine Versammlung von rechtspopulistischen Führern stattfand. Bei der Veranstaltung in Barcelona wurde unter anderem auch betont, dass die Herausforderungen, vor denen die Demokratien Europas stehen, ein vereintes Vorgehen erforderten.
Der brasilianische Präsident Lula warnte eindringlich vor einem „neuen Hitler“ und appellierte an die Anwesenden, entschlossen gegen rechtspopulistische Strömungen vorzugehen. Sánchez forderte zudem eine Frau an der Spitze der Vereinten Nationen, um die Gleichstellung weiter zu fördern.
Quellen: France 24, Welt Online