In der ukrainischen Hauptstadt Kiew ereignete sich am Samstag ein schwerer Schusswaffenangriff, bei dem ein 58-jähriger Mann sechs Menschen tötete und 14 weitere verletzte. Der Angreifer eröffnete zunächst auf offener Straße das Feuer und erschoss dabei vier Passanten. Anschließend barricadete er sich in einem Supermarkt, wo er Geiseln nahm.
Die Polizei reagierte schnell auf die Situation und konnte den Täter schließlich neutralisieren. Der Vorfall hat in der Stadt und darüber hinaus für Bestürzung gesorgt, da er an die anhaltenden Sicherheitsprobleme in der Region erinnert. Präsident Wolodymyr Selenskyj äußerte sich besorgt über die Gewalt und betonte die Notwendigkeit, die öffentliche Sicherheit zu verbessern.
Die Ermittlungen sind noch im Gange, während die Behörden die Hintergründe des Angriffs untersuchen. Die Polizei wird auch unter die Lupe genommen, da Berichte aufgetaucht sind, dass einige Beamte während des Vorfalls geflohen sind und nicht ausreichend gehandelt haben, um die Opfer zu schützen.
Quellen: FAZ Online, Welt Online