Russlands Präsident Wladimir Putin ist am Mittwoch in Peking eingetroffen, um mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping Gespräche zu führen. Diese Begegnung findet nur wenige Tage nach dem Besuch von US-Präsident Donald Trump in China statt und könnte als Antwort auf die geopolitischen Entwicklungen in der Region gedeutet werden.
Die beiden Führer, die als „alte Freunde“ beschrieben werden, haben sich zu einem Austausch über eine Reihe von Themen getroffen, darunter die Stärkung der bilateralen Beziehungen, die wirtschaftliche Zusammenarbeit und globale Sicherheitsfragen. Insbesondere die Konflikte in der Ukraine und im Iran stehen auf der Agenda der Gespräche.
Putins Besuch wird von der chinesischen Presse als wichtiger Schritt zur Festigung der Allianz zwischen Russland und China betrachtet, insbesondere im Kontext der wachsenden Spannungen mit den USA. Xi Jinping betonte die Notwendigkeit, eine „gerechtere“ Weltordnung zu schaffen, die die Interessen beider Länder berücksichtigt.
Im Rahmen des Besuchs sind auch eine Reihe von bilateralen Verpflichtungen und Vereinbarungen zu erwarten, die darauf abzielen, die wirtschaftliche und militärische Kooperation zu vertiefen. Die Gespräche könnten auch Auswirkungen auf die strategische Ausrichtung in der Region haben, insbesondere im Hinblick auf die militärischen Aktivitäten Japans und die Reaktionen der USA.
Quellen: Welt Online, Euronews