Spanien hat sich im Achtelfinale der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 mit einem 1:0-Sieg gegen Nachbarland Portugal durchgesetzt und steht somit im Viertelfinale. Der eingewechselte Mikel Merino erzielte in der Nachspielzeit das entscheidende Tor, das nicht nur den Sieg sicherte, sondern auch das Ende von Cristiano Ronaldos WM-Karriere besiegelte.
Die Partie fand in Texas statt und war von intensiven Zweikämpfen geprägt. Beide Mannschaften hatten ihre Chancen, doch es war Spanien, das in der Schlussphase der Begegnung die Nerven behielt. Merino, der erst in der zweiten Halbzeit eingewechselt wurde, zeigte sich als Glücksgriff und nutzte eine Unaufmerksamkeit der portugiesischen Abwehr aus, um den Ball im Netz zu versenken.
Der spanische Torwart Unai Simón konnte erneut ein Spiel ohne Gegentor halten und verlängerte seine beeindruckende Serie ohne Gegentreffer auf über 600 Minuten. Dies unterstreicht die defensive Stärke der spanischen Mannschaft, die sich in diesem Turnier bisher als äußerst stabil erwiesen hat.
Mit dem Sieg gegen Portugal zieht Spanien in die nächste Runde ein, während Portugal und Cristiano Ronaldo, der für seine beeindruckenden 41 Jahre und 232 Länderspiele bekannt ist, die WM-Träume begraben müssen. Ronaldo, der in dieser Partie nicht die gewohnte Dominanz ausstrahlen konnte, verließ das Spielfeld emotional und weinte um das Ende seiner Karriere auf der größten Fußballbühne.
Quellen: Welt Online, FAZ Online