Spanien unter Druck wegen Hantavirus-Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff

Die spanische Regierung sieht sich derzeit mit wachsendem Druck konfrontiert, nachdem ein Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff MV Hondius gemeldet wurde. Das Schiff, das sich mit etwa 150 Passagieren auf dem Weg zu den Kanarischen Inseln befindet, hat in den letzten Tagen mehrere Todesfälle und Infektionen verzeichnet.

Ein Video, das von einem Passagier aufgenommen wurde, zeigt den Kapitän, der über den ersten Todesfall an Bord informiert. Zunächst wurde angenommen, dass der Vorfall nicht infektiös war, jedoch haben sich die Umstände schnell geändert, als die Behauptungen eines Hantavirus-Ausbruchs aufkamen. Die spanischen Behörden geben derzeit widersprüchliche Informationen darüber, ob die Passagiere in Quarantäne müssen oder nicht.

Die Unklarheiten und die chaotische Kommunikation haben zu einer erhöhten Besorgnis unter den Passagieren und ihren Familien geführt. Kritiker werfen den Behörden vor, nicht transparent zu handeln und die Sicherheit der Menschen nicht ausreichend zu gewährleisten.

Quellen: France 24, Politico Europe