In Bosnien-Herzegowina spitzt sich der Streit um die Nachfolge des Bosnienbeauftragten Christian Schmidt zu. Nachdem dieser zurückgetreten ist, hat der US-Diplomat Louis Crishock interimistisch die Leitung übernommen. Die Unstimmigkeiten zwischen den europäischen Mächten und der US-Regierung, insbesondere der Trump-Administration, sind jedoch nach wie vor ungelöst.
Ein Treffen in Sarajevo zur Auswahl des neuen hohen Vertreters endete ohne Einigung. Diplomaten aus den USA und Europa stehen sich gegenüber und können sich nicht auf einen geeigneten Kandidaten verständigen. Dies stellt nicht nur eine Herausforderung für die Stabilität in Bosnien-Herzegowina dar, sondern zeigt auch die transatlantischen Spannungen über den Einfluss in den Balkanstaaten auf.
Die Situation bleibt angespannt, da sowohl die EU als auch die USA versuchen, ihren Einfluss in der Region zu behaupten. Die kommenden Wochen werden entscheidend sein, um zu sehen, ob eine Einigung in Sicht ist oder ob die Differenzen weiter zunehmen.
Quellen: ZEIT Online, The Guardian