In Polen haben tausende Menschen am traditionellen ‚Marsch der Lebenden‘ teilgenommen, um der Opfer des Holocaust zu gedenken. Die Veranstaltung findet jährlich auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau statt.
Laut Organisatoren waren unter den Teilnehmern 50 Holocaust-Überlebende, von denen einige extra aus Israel angereist waren. Dies gestaltete sich aufgrund der aktuellen Luftraumbeschränkungen im Zusammenhang mit dem Iran-Konflikt als besonders schwierig.
Emotionale Gedenkveranstaltung
Der Marsch verbindet die beiden Lagerteile Auschwitz und Birkenau und soll an die Opfer der NS-Verbrechen erinnern. Viele Teilnehmer trugen israelische Flaggen oder Schilder mit den Namen von Opfern.
Die Veranstaltung fand trotz der angespannten internationalen Sicherheitslage statt und unterstrich die Bedeutung der Erinnerungskultur in Polen, wo die Nazis während des Zweiten Weltkriegs ihre größten Vernichtungslager betrieben hatten.
Quellen: Euronews