Eine neue Analyse hat ergeben, dass das im Dezember 2025 vereinbarte Handelsabkommen zwischen den USA und dem Vereinigten Königreich schwerwiegende Folgen für den National Health Service (NHS) haben könnte. Die Studie legt nahe, dass die NHS aufgrund der Bedingungen des Abkommens bis zu 45 Milliarden Pfund aus für andere wichtige Dienstleistungen benötigten Mitteln umleiten muss, um die Kosten für neue Medikamente zu decken.
Die Analyse warnt, dass diese Umleitung von Geldern zu mehr als 200.000 vermeidbaren Todesfällen führen könnte, was die Debatte über die Auswirkungen der Gesundheitsreform und der Preisgestaltung bei Medikamenten neu entfacht. Minister haben das Abkommen als notwendig verteidigt, um die britischen Arzneiexporte zu sichern und die wirtschaftlichen Beziehungen zu den USA zu stärken.
Die Kritiker hingegen warnen, dass die Kompromisse zu Lasten der öffentlichen Gesundheit gehen könnten und fordern eine Überprüfung der Vereinbarungen. Sie betonen, dass der Zugang zu bezahlbaren Medikamenten für die Bevölkerung des Vereinigten Königreichs an erster Stelle stehen sollte.
Quellen: The Guardian