In der Schweizer Stadt Zürich trafen sich Experten aus der Musik- und Medizinbranche, um über die Lärmproblematik zu diskutieren, die viele klassische Musiker betrifft. Studien zeigen, dass über 80 Prozent der Berufsmusiker in Orchestern unter Hörschäden leiden. Trotz der hohen Anzahl an Betroffenen ist die Musikermedizin im Vergleich zur Sportmedizin noch kaum etabliert.
Die Teilnehmer des Treffens erörterten Möglichkeiten, wie Musiker besser vor den schädlichen Auswirkungen von Lärm geschützt werden können. Ziel ist es, die Gesundheitsversorgung für Musiker zu verbessern und die Problematik in der Öffentlichkeit besser bekannt zu machen. Die Diskussion zeigt, dass es dringend notwendig ist, das Bewusstsein für die Gesundheitsrisiken im Musikbereich zu schärfen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen.
Quellen: Welt Online