Zypern hat einen Vorschlag unterbreitet, der eine Kürzung des EU-Haushalts um 2 % – insgesamt 32,8 Milliarden Euro – für den Zeitraum von 2028 bis 2034 vorsieht. Dieses Angebot soll als Kompromiss zwischen den sogenannten ‚frugalen‘ Staaten und jenen, die eine stärkere Kohäsionspolitik unterstützen, dienen.
Die Kürzung wird erstmals als konkreter Ausgangspunkt für die bevorstehenden sensiblen Verhandlungen präsentiert. Der Vorschlag könnte besonders für Zypern selbst von Bedeutung sein, da das Land in der Vergangenheit von EU-Finanzhilfen profitiert hat.
Die Reaktionen auf den Vorschlag sind gemischt. Während Zypern versucht, eine Balance zwischen den verschiedenen Interessen der Mitgliedstaaten zu finden, kritisieren wohlhabendere Länder wie Deutschland, dass die vorgeschlagene Kürzung zu gering ist, um den finanziellen Herausforderungen gerecht zu werden.
In den kommenden Wochen werden die Verhandlungen weitergeführt, wobei Zypern eine Schlüsselrolle als Vermittler zwischen den rivalisierenden Lagern spielen könnte.
Quellen: Euronews, Politico Europe