Ägypten, Algerien und Tunesien haben am Donnerstag bei einem Ministertreffen in Kairo eine gemeinsame Erklärung abgegeben, in der sie die Beschleunigung der Durchführung simultaner Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Libyen forderten. Das Treffen fand im Rahmen eines trilateralen Mechanismus statt, der von den Nachbarländern Libyens initiiert wurde.
In der Erklärung wurde die Wichtigkeit hervorgehoben, den politischen Prozess in Libyen voranzutreiben und dies unter dem Schutz der Vereinten Nationen zu tun. Die drei Länder sind bestrebt, die Stabilität in der Region zu gewährleisten und die anhaltenden Spannungen in Libyen zu entschärfen, die durch interne Konflikte und Machtkämpfe geprägt sind.
Die Minister äußerten sich besorgt über die aktuelle Lage in Libyen und betonten die Notwendigkeit einer einheitlichen und friedlichen Lösung, die die Beteiligung aller politischen Akteure im Land einschließt. Die Forderung nach Wahlen wird als entscheidender Schritt angesehen, um eine demokratische und stabile Regierung zu etablieren, die die Interessen aller Libyer vertreten kann.
Quellen: Middle East Monitor, Al-Monitor