Am Donnerstag haben israelische Streitkräfte die nördliche Provinz Quneitra in Syrien mit Artillerie beschossen, wie die staatliche Nachrichtenagentur SANA berichtete. Demnach wurden mehrere Granaten auf landwirtschaftliche Flächen im Umfeld des Dorfes Al-Samadaniyah Al-Gharbiyah abgefeuert.
Dieser Beschuss ist Teil der anhaltenden militärischen Spannungen zwischen Israel und Syrien, die sich in den letzten Jahren verstärkt haben. Die israelischen Streitkräfte rechtfertigen solche Angriffe häufig mit der Notwendigkeit, militärische Einrichtungen und Einflussnahme des Iran in Syrien zu bekämpfen.
Zeugen berichteten von lauten Explosionen und der panischen Flucht der Anwohner. Es gibt derzeit keine Berichte über Verletzte oder Schäden an zivilen Einrichtungen, jedoch bleibt die Lage angespannt.
Die syrische Regierung verurteilt diese Angriffe als Verletzung ihrer Souveränität und fordert internationale Unterstützung, um die militärischen Übergriffe zu stoppen. Die Situation in der Region bleibt angespannt, und die Zivilbevölkerung sieht sich weiterhin gefährlichen Umständen ausgesetzt.
Quellen: Middle East Monitor