Erdogan lässt Imamoǧlu durch Justiz verfolgen

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat gegen Ekrem Imamoǧlu, den Bürgermeister von Istanbul, einen weiteren Schritt unternommen, um ihn politisch zu neutralisieren. Imamoǧlu, dessen einziges Vergehen es war, die Wahlen zu gewinnen, ist zur Zielscheibe einer politisierten Justiz geworden. Diese Maßnahmen verdeutlichen die zunehmenden autoritären Tendenzen in der Türkei und werfen Fragen zur Unabhängigkeit der Justiz auf.

Mit der Verurteilung von Imamoǧlu versucht Erdogan, einen führenden Vertreter der Opposition zu schwächen und jegliche Hoffnung auf einen politischen Wandel zu dämpfen. Die Gesellschaft ist gespalten, und viele sehen in diesem Vorgehen einen Angriff auf die Demokratie und die Grundrechte. Imamoǧlu selbst verkörpert den Freiheitswillen einer immer größer werdenden Fraktion der türkischen Bevölkerung, die gegen das autoritäre Regime ankämpfen möchte.

Quellen: FAZ Online