Ferryunglück vor Nordzypern: Zahl der Toten steigt auf mindestens acht

Vor der Küste Nordzyperns kam es am Sonntag zu einem tragischen Unglück, als eine Fähre, die von Kyrenia nach Mersin segelte, kenterte. Nach Angaben von Behörden sind mindestens acht Menschen ums Leben gekommen, während 17 Passagiere weiterhin vermisst werden. Die Fähre hatte um 12:30 Uhr örtlicher Zeit (09:30 GMT) den Hafen verlassen, als sie aus bisher unbekannten Gründen zu sinken begann.

Rettungskräfte konnten bis zu 237 Passagiere und Besatzungsmitglieder in Sicherheit bringen. Die Bergungsoperation wird durch die Mobilisierung aller verfügbaren Ressourcen der Türkei unterstützt, so Präsident Recep Tayyip Erdoğan. Er sprach den Familien der Opfer sein Beileid aus und betonte die Dringlichkeit der Rettungsbemühungen.

Das Unglück hat in der Region große Bestürzung ausgelöst. Die türkischen Behörden und lokale Organisationen stehen in engem Austausch, um die vermissten Personen zu finden und die Situation zu klären. Zeugen berichteten, dass viele Überlebende in Lebensrettungswesten auf dem umgedrehten Rumpf der Fähre gesichtet wurden.

Quellen: The Guardian, Al-Monitor, Middle East Monitor