In den letzten Tagen sind im Jemen bei Angriffen der Huthi-Rebellen auf saudisch unterstützte Streitkräfte mindestens 58 Menschen ums Leben gekommen. Laut Informationen eines Militärsprechers wurden die Angriffe auf militärische Stellungen in der Provinz Marib gerichtet, wo die Huthis behaupten, sie hätten mehrere saudische Militärpositionen angegriffen.
Diese Angriffe stellen eine ernsthafte Bedrohung für die Bemühungen um einen Frieden im Jemen dar, der seit Jahren von einem verheerenden Bürgerkrieg heimgesucht wird. Die Houthis haben in der Vergangenheit wiederholt erklärt, dass sie ihre militärischen Operationen gegen die saudische Koalition fortsetzen werden, solange diese im Jemen interveniert.
Die Situation im Jemen bleibt angespannt, insbesondere angesichts der Berichte über eine mögliche koordinierte Angriffswelle, die auch irakische Milizen umfassen könnte. Dies sorgt nicht nur für Verunsicherung in der Region, sondern könnte auch die Friedensbemühungen, die in den letzten Monaten angestoßen wurden, erheblich erschweren.
Quellen: Middle East Eye, Spiegel Online