IAEA-Chef warnt vor Risiken nach Drohnenangriff nahe UAE-Kernkraftwerk

Rafael Grossi, der Generaldirektor der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA), hat vor dem UN-Sicherheitsrat eine ernste Warnung abgegeben. Der Drohnenangriff, der am Sonntag in der Nähe des Barakah-Kernkraftwerks in den Vereinigten Arabischen Emiraten stattfand, ist nach wie vor von „ernster Besorgnis“. Grossi stellte fest, dass die Strahlungswerte normal bleiben und die externe Stromversorgung wiederhergestellt wurde, doch die Risiken durch solche Vorfälle sind nicht zu unterschätzen.

Die IAEA verfolgt die Situation genau, um sicherzustellen, dass keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit besteht. Dieses Ereignis wirft Fragen zur Sicherheit und zum Schutz von Kernkraftwerken in der Region auf, insbesondere in einer Zeit, in der geopolitische Spannungen zunehmen. Der Drohnenangriff könnte auch Auswirkungen auf die Sicherheitslage in den gesamten Golfregion haben.

Die UAE haben in der Vergangenheit ihre Bemühungen um Sicherheit und Stabilität in der Region betont. Dennoch bleibt die internationale Gemeinschaft wachsam, um potenzielle Bedrohungen für die Energieinfrastruktur und die allgemeine Sicherheit zu erkennen und darauf zu reagieren.

Quellen: Middle East Eye