Die Tötung der 42-jährigen Journalistin Amal Khalil durch einen israelischen Luftangriff hat in Libanon und international für Empörung gesorgt. Khalil, die für die libanesische Tageszeitung Al-Akhbar arbeitete, starb bei einem sogenannten Double-Tap-Angriff, bei dem auch die Rettungskräfte Ziel des Angriffs wurden. Premierminister Nawaf Salam bezeichnete den Vorfall als „Kriegsverbrechen“ und forderte eine umfassende Untersuchung durch die internationale Gemeinschaft.
Die libanesische Pressegewerkschaft meldete, dass seit Beginn der israelischen Angriffe im Libanon bereits 27 Journalisten ums Leben gekommen sind. Diese steigende Zahl an Opfern beunruhigt viele und wirft Fragen zur Sicherheit von Journalisten im Konfliktgebiet auf. Der Vorfall hat erneut die Notwendigkeit betont, die Pressefreiheit und den Schutz von Journalisten in Krisenregionen zu gewährleisten.
Quellen: The Guardian, France 24