Der Iran hat erneut seine Souveränität über die Straße von Hormuz behauptet, eine strategisch wichtige Wasserstraße für den internationalen Schiffsverkehr. Vizepräsident Mohammad Reza Aref gab bekannt, dass Iran künftig nicht mehr zulassen werde, dass militärische Ausrüstung, die für seine Feinde bestimmt ist, durch diese Region transportiert wird. In der Vergangenheit hatte Teheran einige Zugeständnisse gemacht und die Passage solcher Güter gestattet, jedoch ist man nun bereit, diese Politik zu ändern. Aref betonte, dass der Iran in der Lage sei, seine nationalen Interessen zu verteidigen und die Kontrolle über die wichtigen Handelsrouten zu bewahren.
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Diese Entscheidung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Spannungen zwischen Iran und den USA sowie anderen regionalen Akteuren zunehmen. Die USA haben in den letzten Wochen verstärkt Druck auf Iran ausgeübt, und auch Israel hat seine militärische Bereitschaft erhöht. Die iranische Regierung sieht sich daher gezwungen, ihre Position zu stärken und klarzustellen, dass sie jegliche militärische Provokation nicht dulden wird.
Quellen: Middle East Eye