Iran hat in einer Erklärung an die Vereinten Nationen die Vereinigten Staaten beschuldigt, die Verhandlungen über die nukleare Nichtverbreitung sabotiert zu haben. Die iranische Mission in New York erklärte, dass die USA durch „exzessive Forderungen“ das Scheitern der Gespräche herbeigeführt hätten.
Die Gespräche sollten eine Überprüfung des Vertrags über die Nichtverbreitung von Kernwaffen (NPT) zum Ziel haben, die als entscheidend für die globale Sicherheit angesehen werden. Iran betont, dass die USA nicht nur ihre Verpflichtungen verletzt hätten, sondern auch die Verhandlungen mit unrealistischen Erwartungen belastet hätten. Diese Entwicklungen könnten das geopolitische Spannungsfeld im Nahen Osten weiter verschärfen und den ohnehin angespannten Dialog zwischen Teheran und Washington belasten.
Quellen: Middle East Eye, Spiegel Online