Trotz der Erwartungen auf ein baldiges Ende des Irankriegs gibt es aus Teheran gemischte Signale bezüglich eines möglichen Friedensabkommens mit den USA. Während die USA und Vermittler aus Pakistan ankündigten, dass möglicherweise heute ein Abkommen unterzeichnet werden könnte, widersprach ein iranischer Offizieller dieser Aussage.
Die Gespräche über das Abkommen werden durch verschiedene Faktoren erschwert. Ein iranischer Verhandlungsführer äußerte die Sorge, dass die USA entweder nicht bereit oder nicht in der Lage seien, ihre Verpflichtungen zu erfüllen. Diese Unsicherheiten werden durch die jüngsten militärischen Angriffe Israels auf Ziele in Beirut, die im Zusammenhang mit der Hezbollah stehen, weiter verstärkt.
Die qatariischen Unterhändler, die in Teheran sind, versuchen, eine Einigung zu erzielen, die unter anderem eine Öffnung der Straße von Hormuz und die Aufhebung von US-Sanktionen umfassen könnte. Zudem wird von Iran gefordert, dass man sich verpflichtet, keine nuklearen Ambitionen weiterzuverfolgen.
Die Situation bleibt angespannt, während die Verhandlungen weiterhin im Gange sind und die internationale Gemeinschaft gespannt auf die Entwicklungen schaut.
Quellen: Al Jazeera English, ARD Tagesschau