Die israelische Regierung hat in einer jüngsten Entscheidung 152 Millionen Schekel, was etwa 51 Millionen Dollar entspricht, für die Entwicklung von Plänen für 69 illegale Siedlungen und Außenposten im besetzten Westjordanland genehmigt. Die Anti-Siedlungsorganisation Peace Now äußerte sich besorgt über diese Entwicklung und berichtete, dass die Genehmigung in einer Telefonabstimmung unter den Ministern der Regierung erfolgt sei.
Der Schritt wird von vielen als Versuch angesehen, die Siedlungspolitik weiter voranzutreiben, trotz internationaler Kritik und rechtlicher Bedenken. Die Regierung plant zudem einen Entwurf für eine Resolution, um weitere Mittel für ähnliche Projekte bereitzustellen.
Die Siedlungen im Westjordanland sind seit langem umstritten und werden von der internationalen Gemeinschaft weitgehend als illegal angesehen. Kritiker argumentieren, dass der Ausbau der Siedlungen die Möglichkeit eines zukünftigen Friedens zwischen Israel und den Palästinensern gefährdet.
Quellen: Middle East Monitor, Times of Israel