Jordanien verärgert über Israels Weigerung, abgelaufenen Wasservertrag zu verlängern

Jordanien kämpft mit Wasserknappheit und ist verärgert über Israels Entscheidung, einen abgelaufenen Wasservertrag nicht zu verlängern. Der ursprüngliche Vertrag, der 1994 im Rahmen des Friedenspakts unterzeichnet wurde, sah die Lieferung von 50 Millionen Kubikmetern Wasser pro Jahr vor, was später auf 100 Millionen Kubikmeter erhöht wurde. Diese Erhöhung wurde wiederholt verlängert, bis sie im November letzten Jahres aufgrund der sich verschlechternden Beziehungen zwischen den beiden Ländern nicht mehr erneuert wurde.

Die Weigerung Israels, den Vertrag zu erneuern, hat in Jordanien Besorgnis ausgelöst, da das Land bereits unter erheblichem Wassermangel leidet. Die Situation könnte sich weiter verschärfen, da die Wasserversorgung für die Bevölkerung und die Landwirtschaft von entscheidender Bedeutung ist. Die jordanische Regierung hat in der Vergangenheit immer wieder auf die Notwendigkeit einer stabilen Wasserzuteilung aus Israel hingewiesen, um den Bedürfnissen der wachsenden Bevölkerung gerecht zu werden.

Die Spannungen zwischen Jordanien und Israel sind in den letzten Jahren gestiegen, insbesondere im Zusammenhang mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt. Die aktuelle Situation könnte die diplomatischen Bemühungen beider Länder gefährden, die darauf abzielen, die Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen, einschließlich Wasserwirtschaft, zu verbessern.

Quellen: Times of Israel