Doha hat am Mittwoch auf die Behauptungen aus Israel reagiert, dass Katar den Ankläger des Internationalen Strafgerichtshofs (ICC) Karim Khan unterstützt, um dessen Ermittlungen gegen Premierminister Benjamin Netanyahu zu fördern. In einer Erklärung des katarischen Internationalen Medienbüros wurde betont, dass die Vorwürfe unbegründet seien und auf falschen Informationen basieren.
Die katarische Regierung bezeichnete die Anschuldigungen als einen Versuch, sich der internationalen Rechenschaftspflicht zu entziehen. Netanyahus Verfolgung durch den ICC bezieht sich auf mehrere schwerwiegende Vorwürfe im Zusammenhang mit seinen Handlungen während des Konflikts in Gaza.
Katar hat sich in der Vergangenheit als Vermittler in verschiedenen Konflikten im Nahen Osten positioniert und ist bekannt für seine Unterstützung humanitärer Initiativen. Die aktuellen Vorwürfe könnten die diplomatischen Bemühungen des Landes gefährden und die Beziehungen zu Israel weiter belasten.
Quellen: Middle East Monitor