Libanesischer Premierminister kritisiert Israel wegen Verstoßes gegen internationales Recht

Der libanesische Premierminister hat Israel beschuldigt, das internationale Recht zu verletzen. In einer Stellungnahme kritisierte er die anhaltenden Militäroperationen im Südlibanon, die das Land weiterhin zu einem aktiven Kriegsschauplatz machen. Dabei verwies er auf die Fragmentierung internationaler Erzählungen und das Machtungleichgewicht in der Region.

Gleichzeitig räumte der Premierminister ein, dass die libanesische Regierung zwar politisch präsent, aber operativ weitgehend abwesend sei. Dies erschwere die Bewältigung der Krise zusätzlich. Die Kritik erfolgt vor dem Hintergrund steigender Opferzahlen und der Zerstörung wichtiger Infrastruktur durch israelische Angriffe.

Der Konflikt im Südlibanon bleibt trotz internationaler Bemühungen um eine Waffenruhe zwischen Israel und dem Iran unvermindert heftig. Die Vereinten Nationen haben wiederholt vor einer weiteren Eskalation gewarnt und beide Seiten zur Einhaltung des Völkerrechts aufgerufen.

Quellen: France 24 – World, France 24 – Middle East