Von Barcelona aus ist am Sonntag eine neue Hilfsflottille in Richtung des blockierten Gazastreifens aufgebrochen. Die ‚Global Sumud Flotilla‘ erklärte, sie wolle ‚einen humanitären Korridor öffnen‘ und dringend benötigte Hilfsgüter in das palästinensische Gebiet bringen.
Israel hat in der Vergangenheit alle ähnlichen Versuche, die Seeblockade zu durchbrechen, abgefangen. Die Marine bringt die Schiffe dann gewöhnlich in einen israelischen Hafen, wo die Ladung kontrolliert und über Landgrenzen nach Gaza transportiert wird.
Der Konflikt um die Seeblockade dauert seit Jahren an. Israel begründet diese mit Sicherheitsbedenken und der Verhinderung von Waffenschmuggel für die Hamas. Menschenrechtsorganisationen kritisieren die Blockade als kollektive Bestrafung der Zivilbevölkerung in Gaza.
Parallel dazu meldete die israelische Armee die Tötung mehrerer Hamas-Terroristen bei einem Luftangriff im Zentrum des Gazastreifens. Die Getöteten sollen für die Entführung und Geiselhaltung israelischer Bürger verantwortlich gewesen sein.
Quellen: Times of Israel, Middle East Monitor