Das palästinensische Außenministerium hat am Sonntag einen israelischen Plan zur Beschlagnahmung von bis zu 20 Immobilien in der Nähe der Al-Aqsa-Moschee in besetztem Ostjerusalem verurteilt. Der Ministeriumssprecher bezeichnete die Maßnahmen als „ethnische Säuberung“, die das bestehende Ungleichgewicht im Gebiet weiter verschärfen würden.
Die Immobilien befinden sich in der Bab as-Silsila-Gegend, die als historisch und religiös von großer Bedeutung für Muslime gilt. Der Plan, den die israelischen Behörden vorgelegt haben, wird von den Palästinensern als ein weiterer Versuch wahrgenommen, ihre Präsenz in Jerusalem zu minimieren und die Kontrolle über das Gebiet zu stärken.
Internationale Organisationen und Menschenrechtsgruppen haben ähnliche Bedenken geäußert und fordern ein Ende der israelischen Siedlungspolitik. Die Palästinensische Autonomiebehörde ruft die internationale Gemeinschaft dazu auf, aktiv gegen diese Maßnahmen vorzugehen und den Schutz der palästinensischen Bevölkerung und ihrer Rechte zu gewährleisten.
Quellen: Middle East Eye