In Saudi-Arabien haben große US-Sozialen Medienunternehmen, darunter Meta’s Facebook und Instagram, die Konten von Dissidenten blockiert, sodass diese innerhalb des Königreichs nicht mehr sichtbar sind. Diese Maßnahmen wurden auf Anordnung der saudischen Behörden ergriffen und betreffen prominente Aktivisten, darunter Abdullah Alaoudh, der in den USA lebt.
Die betroffenen Plattformen stehen in der Kritik, da sie als ‚Instrumente der Repression‘ bezeichnet werden. Viele der blockierten Konten gehören Menschenrechtsaktivisten und Kritikern der saudischen Regierung, die sich für politische Reformen und die Wahrung der Menschenrechte einsetzen. Diese Entwicklung wirft ernsthafte Fragen zur Meinungsfreiheit und zur Rolle von Social-Media-Plattformen in autoritären Regimen auf.
Die Reaktion auf diese Maßnahmen könnte international für Aufsehen sorgen, da sie das Thema der Zensur und der repressiven Maßnahmen gegen Dissidenten in Saudi-Arabien erneut in den Fokus rückt.
Quellen: The Guardian, France 24