Syrien erlaubt IAEA Zugang zu Deir ez-Zor nach 18 Jahren

Syrien hat der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) den Zugang zu einem Standort in der nordöstlichen Provinz Deir ez-Zor gewährt. Dies geschieht zum ersten Mal seit 2008, als Beamte der IAEA zuletzt diese Stätte besuchten. Der syrische Außenminister Asaad Hassan al-Shaibani gab dies auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit IAEA-Chef Rafael Grossi in Damaskus bekannt. Der Minister betonte, dass die Zusammenarbeit zwischen Syrien und der IAEA nun auf einem fortgeschrittenen Niveau sei und dass die Sicherheit der Atomenergie in Syrien von hoher Bedeutung sei.

Grossi äußerte sich besorgt über das Vorhandensein von möglicherweise nuklearem Material in Syrien, welches er als „Tonnen“ bezeichnete. Er erklärte, dass das Material unter internationale Aufsicht gestellt wird, um Missbrauch zu verhindern. Diese Entwicklung könnte als Signal für die internationale Gemeinschaft interpretiert werden, die besorgt über die nuklearen Ambitionen Syriens ist.

Quellen: Middle East Monitor, Al Jazeera English