Trauerfeier für Ali Khamenei: Tausende Menschen in Teheran versammelt

Im Moscheekomplex von Teheran versammeln sich zurzeit zehntausende Trauernde, um dem am Samstag getöteten Ajatollah Ali Khamenei die letzte Ehre zu erweisen. Die Trauerfeier, die sich über mehrere Tage erstrecken wird, zieht nicht nur Bürger an, sondern wird auch von der iranischen Regierung als Plattform zur Verbreitung ihrer politischen Botschaften genutzt.

Die Zeremonie, die von Großajatollahs und anderen religiösen Würdenträgern geleitet wird, ist geprägt von starken Emotionen und patriotischen Äußerungen. Während der Trauerfeier wurden Parolen wie „Tod Amerika“ skandiert, was die anhaltenden Spannungen zwischen Iran und den Vereinigten Staaten unterstreicht. Präsident Donald Trump äußerte sich in diesem Kontext und erklärte, dass ein gezielter Angriff auf iranische Führer möglich sei, was die angespannte Lage weiter anheizt.

Unter den Trauernden befinden sich auch die Söhne des verstorbenen Khamenei, die an der Zeremonie teilnahmen. Sein Nachfolger Mojtaba, der als möglicher zukünftiger Führer gilt, war jedoch nicht anwesend, was Spekulationen über die zukünftige Führung des Landes nährt. Die Trauerfeier wird voraussichtlich auch in anderen Städten, einschließlich der irakischen Städte Najaf und Karbala, fortgesetzt.

Quellen: Spiegel Online, The Independent