Die Außenminister von Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Jordanien, der Türkei, Ägypten, Indonesien, Pakistan und Saudi-Arabien haben am Donnerstag eine gemeinsame Erklärung abgegeben, in der sie die massiven israelischen Übergriffe auf die Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem verurteilen. Die Minister bezeichneten die Vorfälle als „illegale und extremistische Handlungen“ und forderten ein sofortiges Ende der Aggressionen.
Die Erklärung folgt auf einen massiven Übergriff, bei dem Tausende von ultranationalistischen Israelis am Donnerstag die heilige Stätte gestürmt haben. Dies hat zu einer Welle internationaler Besorgnis geführt, insbesondere in der muslimischen Welt. Die Türkei hat sich in der Vergangenheit immer wieder für den Schutz der Al-Aqsa-Moschee und der Rechte der Palästinenser eingesetzt und sieht sich als eine führende Stimme in dieser Angelegenheit.
In der Erklärung wurde betont, dass die Respektierung von religiösen Stätten und das Recht auf Glaubensfreiheit von größter Bedeutung sind. Die Außenminister forderten die internationale Gemeinschaft auf, gegen diese Übergriffe vorzugehen und die Rechte der Muslime in Jerusalem zu schützen.
Quellen: Middle East Eye