Türkische Behörden nehmen über 150 Demonstranten fest

Am Dienstag, den 15. September 2026, kam es in Istanbul zu einer Polizeiaktion, bei der mindestens 150 Menschen festgenommen wurden. Die Versammlung fand vor dem Caglayan-Gerichtshof statt, wo Demonstranten gegen die jüngsten Festnahmen von Mitgliedern der LGBTQ+-Gemeinschaft protestieren wollten.

Berichten zufolge intervenierte die Polizei, um die Versammlung aufzulösen, was zu einer Welle von Festnahmen führte. Diese Aktion wird als Teil einer wachsenden Kampagne zur Unterdrückung von Protesten und der Meinungsfreiheit in der Türkei angesehen, die von Menschenrechtsgruppen und Oppositionsvertretern kritisiert wird.

Die türkischen Behörden haben in der Vergangenheit wiederholt gegen LGBTQ+-Aktivisten vorgegangen, was zu internationaler Besorgnis über die Menschenrechtslage im Land führte. Die Proteste spiegeln nicht nur die Unzufriedenheit mit der aktuellen Politik wider, sondern auch den Wunsch nach mehr Gleichheit und Anerkennung für LGBTQ+-Rechte in der türkischen Gesellschaft.

Quellen: Al-Monitor, Middle East Eye