Über 140 Tote bei Kämpfen im Jemen

In den vergangenen Tagen sind im Jemen bei heftigen Kämpfen zwischen den Regierungstruppen und den Houthi-Rebellen über 140 Kämpfer getötet worden. Laut militärischen Quellen aus der von Saudi-Arabien unterstützten Regierung starben 84 ihrer Soldaten, hauptsächlich durch Raketenangriffe. Auch die Houthi-Rebellen erlitten erhebliche Verluste, mit 57 gefallenen Kämpfern.

Die Auseinandersetzungen konzentrieren sich auf die strategisch wichtige Region Bab al-Mandeb, die den Zugang zum Roten Meer kontrolliert. Die Houthi-Miliz hat in den letzten Tagen eine Offensive gestartet, um die Hafenstadt Mokha zu erreichen. Diese Gewalt stellt die schwersten Kämpfe dar, die seit dem Zusammenbruch des Waffenstillstands im Juli 2022 in dieser Region stattgefunden haben.

Die anhaltenden Konflikte verschärfen die humanitäre Krise im Jemen, wo Millionen von Menschen auf Hilfe angewiesen sind. Die Vereinten Nationen warnen vor einer dramatischen Verschlechterung der Lage, sollte der Kampf weiter eskalieren.

Quellen: Al-Monitor, ZEIT Online