Über 75.000 Palästinenser beten trotz Einschränkungen in Al-Aqsa

Am Freitag, dem 17. April 2026, versammelten sich über 75.000 Palästinenser in der Al-Aqsa-Moschee in Ost-Jerusalem, um ihre wöchentlichen Freitagspredigten abzuhalten. Dies geschah trotz der weiterhin bestehenden Einschränkungen, die von den israelischen Behörden seit Oktober 2023 verhängt wurden. Laut Angaben der Islamischen Waqf-Behörde in Jerusalem konnten die Gläubigen den Moscheenkomplex betreten und ihre religiösen Pflichten erfüllen.

Die massiven Gebete in Al-Aqsa sind ein starkes Zeichen des Widerstands der Palästinenser gegen die israelischen Restriktionen. Diese Einschränkungen betreffen nicht nur den Zugang zu religiösen Stätten, sondern auch das alltägliche Leben der Palästinenser in der Region. Die im Zusammenhang mit den Gebeten versammelten Menschen drückten ihre Solidarität und ihren Glauben aus, während sie gleichzeitig die Herausforderungen und Schwierigkeiten, mit denen sie konfrontiert sind, erlebten.

Zusätzlich zu den Gebeten sind die Sicherheitsvorkehrungen in der Umgebung von Al-Aqsa erhöht worden, mit einer starken Präsenz israelischer Sicherheitskräfte, die die Zugänge kontrollieren. Die Behörden argumentieren, dass diese Maßnahmen notwendig sind, um die Sicherheit zu gewährleisten, während die Palästinenser diese als eine Form der Unterdrückung sehen.

Quellen: Middle East Monitor, Anadolu