UN-Experten fordern Reform der Arbeitspraktiken in Saudi-Arabien vor der WM 2034

UN-Rechtsexperten haben am Mittwoch Saudi-Arabien aufgefordert, grundlegende Änderungen an seinem Arbeitsrecht vorzunehmen, um die Rechte ausländischer Arbeitskräfte zu schützen. Dies geschieht im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft 2034, die im Königreich stattfinden wird.

Das Kafala-System, das ausländische Arbeiter an ihre Arbeitgeber bindet, wird als problematisch angesehen, da es die Freiheit der Arbeiter einschränkt und sie in eine abhängige Position bringt. Kritiker argumentieren, dass dieses System zu Missbrauch und Ausbeutung führt, was besonders in einem Land, das sich auf die internationale Bühne begibt, inakzeptabel ist.

Im Jahr 2021 hatte Saudi-Arabien bereits angekündigt, einige Einschränkungen des Kafala-Systems zu lockern, doch die UN-Experten betonen, dass weitere Reformen dringend notwendig sind, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern und sicherzustellen, dass die Rechte der Arbeiter respektiert werden.

Die Weltmeisterschaft stellt eine wichtige Gelegenheit für Saudi-Arabien dar, sein internationales Image zu verbessern. Die Implementierung fairer Arbeitspraktiken könnte einen entscheidenden Beitrag hierzu leisten und die Bedenken hinsichtlich der Menschenrechte im Land adressieren.

Quellen: Al-Monitor