Die Vereinten Nationen äußerten am Dienstag, dass die anhaltenden Kämpfe im Jemen zu einer dramatischen Zunahme der internen Vertreibung geführt haben. Laut UN-Sprecher Stephane Dujarric sind mittlerweile mehr als 100.000 Menschen aufgrund der Gewalt aus ihren Wohnorten geflohen. Diese Situation hat erhebliche Auswirkungen auf die humanitäre Hilfe im Land, die bereits vor den Kämpfen stark eingeschränkt war.
UN-Reliefchef Tom Fletcher hat in diesem Zusammenhang 9 Millionen US-Dollar aus dem Zentralen Notfallfonds bereitgestellt, um dringend benötigte Hilfe zu leisten. Die humanitäre Lage im Jemen ist katastrophal, und die UN warnen vor einer weiteren Verschärfung der Krise, sollte der Konflikt nicht zeitnah eingedämmt werden.
Die Houthi-Rebellen haben in den letzten Tagen ihre Angriffe intensiviert, was nicht nur zu einer Zunahme der Kämpfe führt, sondern auch die Gefahr einer weiteren Eskalation in der Region birgt. Die internationale Gemeinschaft ist gefordert, um den betroffenen Zivilisten zu helfen und eine friedliche Lösung des Konflikts zu finden.
Quellen: Middle East Monitor, Al Jazeera English