Die US-Botschaft im Jemen hat am Donnerstag die Angriffe der Houthi-Rebellen auf Regierungspositionen in den Provinzen Hadramout und Marib scharf verurteilt. In einer Mitteilung bezeichnete die Botschaft die Angriffe als „feige“ und als weiteren Ausdruck von Terrorismus gegen das jemenitische Volk.
Die Houthis haben in den letzten Tagen vermehrt militärische Aktionen gestartet, die sowohl gegen die von Saudi-Arabien unterstützten Regierungstruppen als auch gegen militärische Einrichtungen gerichtet sind. Diese Angriffe sind Teil eines größeren Musters regionaler Aggression, das laut jemenitischen Offiziellen darauf abzielt, den Konflikt zu verschärfen und eine friedliche Lösung zu verhindern. Die US-Botschaft drückte auch ihr Mitgefühl für die Familien der getöteten Soldaten aus und forderte eine sofortige Beendigung der Gewalt im Land.
Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen im Jemen mit großer Besorgnis, da die humanitäre Lage im Land weiterhin katastrophal ist und der Konflikt seit Jahren anhält. Die jüngsten Angriffe könnten die ohnehin fragile Sicherheitslage weiter destabilisieren und die Bemühungen um eine friedliche Lösung des Konflikts gefährden.
Quellen: Middle East Eye, BBC News