Der Präsident der FIFA, Gianni Infantino, hat gegen die Wünsche einiger Funktionäre und sogar gegen die offizielle Ausladung an einem U14-Jugendturnier in der Dominikanischen Republik teilgenommen. Der Besuch fand in einer Zeit statt, in der die FIFA und ihre Führer unter einem besonderen Fokus stehen, was die Governance und die Integrität des Fußballs betrifft.
Die Entscheidung Infantino, nach Santo Domingo zu reisen, wurde von einem seiner Vizepräsidenten kritisch beäugt, der ihn im Namen des Fußballs bat, nicht zu kommen. Dennoch postete Infantino auf seinen sozialen Medien Bilder, die ihn mit den jungen Spielern und anderen Beteiligten zeigten, was für viel Gesprächsstoff sorgte.
Die FIFA hat in der Vergangenheit immer wieder mit Skandalen und Korruption zu kämpfen gehabt, was die Reaktionen auf Infantino’s Besuch in der Dominikanischen Republik noch verstärkt. Kritiker bemängeln, dass die Rückkehr zur Normalität in der FIFA, vor allem nach den jüngsten Kontroversen, ein heikles Thema bleibt.
Der Besuch von Infantino könnte als Versuch gewertet werden, das Vertrauen in die FIFA und deren Engagement für den Jugendfußball zu stärken. Es bleibt abzuwarten, wie diese Entscheidung von den Fußball-Fans und Funktionären weltweit aufgenommen wird.
Quellen: Spiegel Online