Ein US-Bundesrichter hat am Mittwoch bestätigt, dass haitianische Migranten in den Vereinigten Staaten ihren temporären Schutzstatus (TPS) verloren haben. Diese Entscheidung folgt einem Urteil des Obersten Gerichtshofs, das die Trump-Administration ermächtigte, den Status zu beenden. Der Richter Ana Reyes erklärte in einem zwei Seiten umfassenden Beschluss, dass das Gericht der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs folgen müsse, die ihre frühere Entscheidung vom Februar aufhob, die die Beendigung des TPS vorübergehend gestoppt hatte.
Die Aufhebung des TPS hat für viele Haitianer in den USA gravierende Folgen. Der Verlust des Schutzstatus bedeutet, dass sie Gefahr laufen, abgeschoben zu werden, was zu einer massiven Unsicherheit in ihren Lebensumständen führt. Viele von ihnen, die sich auf den Status verlassen haben, um ein neues Leben in den USA aufzubauen, sehen sich nun der Gefahr gegenüber, ihre Lebensgrundlage zu verlieren. Die emotionale Belastung ist enorm, da viele von ihnen berichten, dass sie nicht wissen, wie sie ihre Grundbedürfnisse decken können, sollte es zu einer Abschiebung kommen.
Quellen: The Hill, Idaho – LocalNews8