Texas – Die anhaltenden Konflikte im Iran haben dazu geführt, dass die Beschaffung von Fluorid, einem weit verbreiteten Bestandteil in der Wasseraufbereitung zur Bekämpfung von Karies, zunehmend schwieriger wird. Dies hat mehrere lokale Regierungen in den USA veranlasst, ihre Fluoridverwendung zu reduzieren oder vorübergehend auszusetzen.
Besonders betroffen sind zwei große Wasserversorgungssysteme in Maryland, die die Städte Baltimore und umliegende Gebiete bedienen. Diese Systeme haben angekündigt, dass sie aufgrund von Lieferengpässen vorerst auf Fluorid verzichten müssen, was potenziell Auswirkungen auf die Zahngesundheit der Bevölkerung haben könnte.
Die Situation verdeutlicht, wie geopolitische Konflikte direkte Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit in den USA haben können, und wirft Fragen hinsichtlich der langfristigen Versorgungssicherheit auf.
Quellen: KXAN