Kanadische Regierung stoppt Regulierung von Streamingdiensten

Die kanadische Regierung hat die Fernseh- und Kommunikationsregulierungsbehörde angewiesen, eine kürzlich beschlossene Erhöhung der finanziellen Beiträge von US-Streamingdiensten wie Netflix für kanadische Inhalte zu überdenken. Kulturminister Marc Miller erklärte, dass die Regierung stattdessen Hunderte Millionen Dollar investieren werde, um die Produktion kanadischer Inhalte zu fördern.

Die ursprüngliche Entscheidung, die Beiträge zu erhöhen, war auf Kritik gestoßen, da sie als belastend für die Streaming-Dienste und deren Kunden angesehen wurde. Miller betonte, dass das Ziel der Regierung darin besteht, die kanadische Kultur zu unterstützen und gleichzeitig eine faire Umgebung für Streaming-Dienste zu schaffen.

Diese Entscheidung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der Wettbewerb zwischen internationalen und kanadischen Medienunternehmen intensiver wird. Die Regierung hat sich verpflichtet, den kanadischen Markt zu schützen und zu fördern, während sie gleichzeitig die Interessen der Verbraucher im Auge behält.

Quellen: MyNorthwest, BBC News